Weitsichtigkeit, auch Hyperopie genannt, bedeutet, dass das Auge nahe Dinge nicht scharf sehen kann. Das liegt oft daran, dass das Auge „zu kurz“ ist oder die Brechkraft der Linse nicht ausreicht. Dadurch wird das Licht nicht richtig auf der Netzhaut gebündelt, sondern dahinter. Während Menschen mit Weitsichtigkeit weiter entfernte Objekte oft klar erkennen können, erscheinen ihnen nahe Dinge verschwommen. Besonders bei Kindern und jungen Menschen bleibt eine leichte bis mittlere Weitsichtigkeit häufig unbemerkt, weil das Auge den Sehfehler durch Anstrengung ausgleicht. Das wird Akkommodation genannt. Wenn die Weitsichtigkeit aber stärker ist, kann es zu Symptomen wie Kopfschmerzen, Augenschmerzen oder schnellen Ermüdungserscheinungen kommen, besonders beim Lesen oder Arbeiten in der Nähe.

Was ist Weitsichtigkeit (Hyperopie)?
Mit zunehmendem Alter fällt es den Betroffenen schwerer, den Sehfehler auszugleichen, und die Beschwerden nehmen zu. Typische Anzeichen sind dann verschwommenes Sehen, Kopfschmerzen, brennende Augen oder Bindehautentzündungen. Besonders bei älteren Menschen wird das Sehen in der Nähe immer anstrengender. Um diese Sehschwäche zu korrigieren, verschreibt der Augenarzt oft eine Brille oder Kontaktlinsen. Regelmäßige Augenuntersuchungen sind wichtig, um Sehfehler frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, vor allem bei Kindern, da unbehandelte Weitsichtigkeit bei ihnen zu Problemen wie Schielen führen kann. Im Gegensatz zur Kurzsichtigkeit, bei der ferne Objekte unscharf erscheinen, sehen Weitsichtige in der Ferne gut, haben aber Probleme, Dinge in der Nähe scharf zu erkennen.
Was bedeuten Dioptrien in Bezug auf Weitsichtigkeit?
Dioptrien (dpt) sind die Maßeinheit für die Brechkraft des Auges und geben an, wie stark das Auge das einfallende Licht brechen muss, damit man scharf sehen kann. Bei Weitsichtigkeit sind die Dioptrien positiv, also mit einem „+“ versehen. Je höher der Wert in Dioptrien, desto stärker ist die Weitsichtigkeit. Der Dioptrie-Wert zeigt also, wie stark die Brechkraft des Auges korrigiert werden muss, um das Licht korrekt auf der Netzhaut zu bündeln, so dass der Betroffene scharf sehen kann. Eine Brille oder Kontaktlinsen gleichen diesen Wert aus, indem sie das Licht so brechen, dass es wieder genau auf die Netzhaut fällt.
Ab wie vielen Dioptrien gilt man als stark weitsichtig?
Von einer leichten Weitsichtigkeit spricht man ab ca. +1,0 dpt und von einer mittelstarken Weitsichtigkeit ab etwa +3,0 dpt. Eine starke Weitsichtigkeit liegt ab +5,0 dpt oder mehr vor.
Eine leichte Weitsichtigkeit (bis +2 dpt) bleibt oft lange Zeit unbemerkt, vor allem bei jungen Menschen, da das Auge durch die natürliche Akkommodation den Sehfehler kompensiert. Starke Weitsichtigkeit ab +5 Dioptrien oder höher fällt hingegen in der Regel früh auf, da sie häufig Beschwerden wie Schielen, verschwommenes Sehen oder Kopfschmerzen verursacht.
Wie wird der Grad der Weitsichtigkeit gemessen?
Der Grad der Weitsichtigkeit wird durch einen Sehtest ermittelt, der mithilfe eines sogenannten Refraktionstests durchgeführt wird. Dabei schaut der Patient durch verschiedene Linsen und gibt an, welche Linsenstärke ein klares Bild ergibt. Alternativ kann der Augenarzt das Auge mithilfe spezieller Geräte vermessen, um die genaue Brechkraft zu ermitteln. Der ermittelte Dioptrie-Wert gibt dann den Grad der Weitsichtigkeit an und hilft dabei die passende Brille oder Kontaktlinsen zu verschreiben. Zusätzlich wird bei Kindern und jungen Erwachsenen manchmal ein Test mit Augentropfen durchgeführt, die die Akkommodation vorübergehend lahmlegen, wodurch die tatsächliche Weitsichtigkeit festgestellt werden kann.
Wie wird Weitsichtigkeit diagnostiziert?
In einem persönlichen Gespräch werden zunächst die Symptome und Sehprobleme des Patienten erfragt. Danach erfolgen verschiedene Untersuchungen. Mittels eines Sehtests wird die Sehschärfe überprüft. Mithilfe eines Refraktionstests wird dann die Brechkraft des Auges gemessen, um festzustellen, ob und in welchem Ausmaß eine Weitsichtigkeit vorliegt. Hierbei schaut der Patient durch verschiedene Linsen, und der Arzt ermittelt den passenden Dioptrienwert.
Zusätzlich wird das Auge mit Messgeräten wie der Spaltlampe untersucht, um die Strukturen des Auges (Netzhaut, Hornhaut, Linse, Glaskörper) zu überprüfen. Organische Ursachen oder andere Erkrankungen wie Makuladegeneration oder diabetische Veränderungen können so ausgeschlossen werden. Bei Kindern oder zur genauen Messung wird oft auch Augentropfen verwendet, um die Pupillen zu erweitern und die Akkommodation vorübergehend zu blockieren, sodass der tatsächliche Grad der Weitsichtigkeit präzise festgestellt werden kann.
Kann Weitsichtigkeit frühzeitig erkannt werden?
Weitsichtigkeit kann frühzeitig erkannt werden, besonders bei Kindern, wenn regelmäßige Augenuntersuchungen durchgeführt werden. Allerdings bleibt eine leichte Weitsichtigkeit oft lange unentdeckt, da das Auge den Sehfehler durch Akkommodation ausgleichen kann. Daher zeigen Kinder und junge Erwachsene mit geringer Weitsichtigkeit häufig keine deutlichen Symptome. Bei regelmäßigen Augenuntersuchungen, zum Beispiel vor der Einschulung, kann eine Weitsichtigkeit dennoch frühzeitig festgestellt und korrigiert werden, bevor sich Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Schielen entwickeln.
Weitsichtigkeit bei Kindern
Fast alle Kinder kommen mit einer leichten Weitsichtigkeit auf die Welt. Diese ist Teil des normalen Entwicklungsprozesses des Auges und verschwindet in der Regel bis zum Alter von etwa sechs Jahren. Eine starke Weitsichtigkeit, die behandelt werden muss, tritt jedoch seltener auf. Meist normalisiert sich das Sehvermögen von selbst, ohne dass eine Sehhilfe notwendig ist. Nur in Ausnahmefällen, etwa bei einer Weitsichtigkeit über +6 Dioptrien, ist eine frühzeitige Korrektur nötig.
Welche Anzeichen deuten bei Kindern auf Weitsichtigkeit hin?
Obwohl eine leichte Weitsichtigkeit bei kleinen Kindern oft keine offensichtlichen Symptome verursacht, gibt es Anzeichen, die auf ein Sehproblem hindeuten könnten. Dazu gehören Schwierigkeiten beim Lesen und Schreiben, Unkonzentriertheit, schnelles Ermüden bei Nahaufgaben und häufiges Augenreiben. In einigen Fällen entwickelt sich auch ein Einwärtsschielen, da das Kind versucht, die Weitsichtigkeit aktiv auszugleichen. Falls solche Anzeichen auftreten, sollte ein Augenarzt aufgesucht werden.
Kann Weitsichtigkeit das Sehvermögen und die Entwicklung von Kindern beeinträchtigen?
Unbehandelte Weitsichtigkeit kann das Sehvermögen und die Entwicklung eines Kindes beeinträchtigen. Kinder, die ständig versuchen, die Weitsichtigkeit durch Anstrengung auszugleichen, können Kopfschmerzen und Konzentrationsprobleme bekommen, was sich negativ auf die Schulleistungen und das Lernen auswirken kann. In schweren Fällen kann es zu einem Schielen kommen, das unbehandelt zu einer Schwachsichtigkeit (Amblyopie) führen kann, bei der ein Auge dauerhaft schlechter sieht als das andere.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für Kinder mit Weitsichtigkeit?
In Fällen, in denen die Weitsichtigkeit stark ausgeprägt ist oder Beschwerden wie Schielen auftreten, werden Brillen oder Kontaktlinsen verschrieben, um das Sehvermögen zu korrigieren und das Auge zu entlasten. Bei starker Weitsichtigkeit über +6 Dioptrien oder ungleichen Dioptrienwerten zwischen den Augen wird eine frühzeitige Korrektur besonders wichtig, um die normale Sehentwicklung zu unterstützen und auch mögliche Langzeitprobleme zu verhindern. Regelmäßige Augenuntersuchungen helfen, die Entwicklung des Sehvermögens zu überwachen und gegebenenfalls Anpassungen bei der Sehhilfe vorzunehmen.
Wie kann man Weitsichtigkeit behandeln?
Die häufigsten konservativen Methoden zur Korrektur von Weitsichtigkeit sind Brillen und Kontaktlinsen. Brillen verwenden spezielle Sammellinsen (Pluslinsen), die das Licht so brechen, dass es auf der Netzhaut fokussiert wird. Die Brillengläser sind in der Mitte dicker und am Rand dünner, was zu einer leichten Vergrößerung der Augen hinter den Gläsern führt. Um kosmetische und funktionelle Abbildungsfehler zu reduzieren, werden häufig asphärische Brillengläser verwendet, die schlanker und ästhetisch ansprechender sind.
Kontaktlinsen sind eine weitere Möglichkeit, Weitsichtigkeit zu korrigieren. Sie wirken ebenfalls durch ihre Sammelfunktion, aber ohne die Vergrößerungseffekte einer Brille. Sie bieten ein uneingeschränktes Blickfeld und eine natürliche Abbildung der Umgebung. Beide Varianten, weiche und harte Kontaktlinsen, können verwendet werden, wobei die Wahl von der Beschaffenheit der Hornhaut und anderen individuellen Faktoren abhängt.
Welche Rolle spielt das Augenlasern bei der Behandlung von Weitsichtigkeit?
Augenlasern ist eine bewährte Methode zur Behandlung von Weitsichtigkeit, auch Hyperopie genannt. Bei dieser Fehlsichtigkeit fällt das Licht hinter die Netzhaut, was dazu führt, dass Objekte in der Nähe verschwommen erscheinen. Mit speziellen Laserbehandlungen kann die Hornhaut so angepasst werden, dass das Licht besser fokussiert wird.
Es gibt verschiedene Verfahren, die bei Weitsichtigkeit eingesetzt werden:
LASIK Wavefront
Hierbei wird ein dünner Schnitt in der Hornhaut gemacht, um einen kleinen Deckel, den „Flap“, zu erstellen. Dieser wird zur Seite geklappt, und der Laser formt die Hornhaut, sodass das Licht richtig auf die Netzhaut trifft. Das Verfahren ist schmerzfrei und gilt als sehr komfortabel.
Epi-LASIK
Bei Epi-LASIK wird kein Schnitt gemacht. Stattdessen wird die oberste Zellschicht der Hornhaut zur Seite geschoben, und der Laser bearbeitet die Hornhaut. Danach wird die Zellschicht wieder zurückgelegt und mit einer sanften Kontaktlinse geschützt. Diese Methode ist weniger invasiv und fördert eine schnellere Heilung.
LASEK Wavefront
Das LASEK-Verfahren ist ähnlich, aber hier wird die oberste Schicht der Hornhaut mit einer speziellen Lösung gelöst, bevor der Laser zum Einsatz kommt. Auch hier bleibt die Hornhaut stabil, da kein Schnitt erfolgt.
C-TEN/No Touch SmartSurface
Diese neueste Methode kommt ganz ohne Berührung aus. Der Laser behandelt die Hornhaut direkt, ohne dass etwas geschnitten wird. Das reduziert das Risiko von Komplikationen und sorgt für eine schnellere Heilung.
Welche Vorteile bietet die Excimer-Lasertechnologie bei der Korrektur von Hyperopie?
Die Vorteile der Excimer-Lasertechnologie liegen in der hohen Genauigkeit und der schnellen Heilung nach dem Eingriff. Da das Verfahren minimalinvasiv ist und beide Augen oft in einer Sitzung behandelt werden können, haben Patienten eine schnelle Erholung des Sehvermögens.
Ist eine Augenlaserbehandlung bei Weitsichtigkeit sicher?
Eine Augenlaserbehandlung bei Weitsichtigkeit gilt im Allgemeinen als sicher, birgt jedoch wie jede Operation auch gewisse Risiken und Nebenwirkungen. Zu den häufigsten Komplikationen zählen trockene Augen, die entstehen können, weil während des Eingriffs Hornhautnerven durchtrennt werden, die für die Tränenproduktion zuständig sind. Zudem kann es aufgrund des Abtragens von Hornhautgewebe zu einer Instabilität der Hornhaut kommen, was langfristig ihre Festigkeit beeinträchtigen kann. Besonders bei der LASIK Wavefront-Methode besteht das Risiko, dass der während des Eingriffs gebildete Hornhautlappen (Flap) nicht korrekt anwächst oder sich verschiebt. Auch das Risiko von Infektionen bleibt bestehen, obwohl solche Fälle selten sind. Viele Patienten berichten außerdem von Beeinträchtigungen des Dämmerungs- und Nachtsehens, insbesondere nach LASIK Wavefront und LASEK Wavefront.
Wie minimiert die moderne Lasertechnologie diese Risiken?
Die moderne Lasertechnologie hat jedoch erhebliche Fortschritte gemacht, um viele dieser Risiken zu minimieren. So ermöglicht die LASIK Wavefront-Methode eine präzisere Korrektur der Hornhautform durch den Einsatz von Wavefront-Technologie, was die Wahrscheinlichkeit von Sehstörungen verringert. Bei der Epi-LASIK-Methode wird der Flap nicht vollständig abgetrennt, sondern nur die oberste Schicht der Hornhaut angehoben, was das Risiko von Flap-Komplikationen reduziert. Die LASEK Wavefront-Technik senkt ebenfalls das Risiko im Vergleich zur traditionellen LASIK, da auch hier das Epithel angehoben wird. Die kontaktfreie C-TEN/No Touch SmartSurface-Methode vermeidet die Flapbildung ganz und minimiert damit erheblich die Komplikationen, während sie gleichzeitig die Stabilität der Hornhaut erhält. Trotz dieser Fortschritte bleibt eine umfassende augenärztliche Untersuchung wichtig, um die Eignung für eine Laseroperation festzustellen und individuelle Risiken abzuwägen.
Weitsichtigkeit und Alter: Wie hängen sie zusammen?
Die Weitsichtigkeit entwickelt sich im Laufe des Lebens unterschiedlich, abhängig von Alter und individuellen Faktoren. Bei Kindern tritt oft eine leichte Weitsichtigkeit auf, die sich in vielen Fällen im Laufe der Jahre von selbst stabilisiert oder ganz zurückgeht. In der Regel gleicht sich die Brechkraft des Auges im Wachstumsprozess aus, so dass die Weitsichtigkeit bis zum Alter von etwa sechs Jahren verschwindet. Im jungen Erwachsenenalter bleibt eine leichte Weitsichtigkeit oft unbemerkt, da das Auge durch seine hohe Flexibilität und die Fähigkeit zur Akkommodation den Sehfehler ausgleichen kann. Mit zunehmendem Alter jedoch, etwa ab 40 bis 45 Jahren, macht sich der natürliche Alterungsprozess des Auges bemerkbar. Die sogenannte Alterssichtigkeit (Presbyopie) tritt auf, die eine Form der Weitsichtigkeit darstellt, aber durch den Verlust der Flexibilität der Linse verursacht wird. Das bedeutet, dass Menschen Probleme haben, nahe Objekte klar zu sehen, selbst wenn sie vorher keine Sehschwäche hatten. Diese Altersweitsichtigkeit verschlechtert sich meist bis etwa zum 60. Lebensjahr.
Kann sich Weitsichtigkeit im Alter stabilisieren oder verschlechtern?
Die Weitsichtigkeit kann sich im Alter sowohl stabilisieren als auch verschlechtern. Bei leichter Weitsichtigkeit gleicht das Auge im jungen und mittleren Erwachsenenalter den Sehfehler aus. Im Alter lässt diese Fähigkeit nach, und die Hyperopie kann sich subjektiv verschlechtern, da das Sehen in der Nähe immer schwieriger wird. Gleichzeitig kann die Weitsichtigkeit durch die Alterssichtigkeit verstärkt wirken, da beide Sehstörungen das Nahsehen beeinträchtigen.
Gibt es Fälle, in denen sich Weitsichtigkeit im Alter bessert?
In den meisten Fällen verschlechtert sich die Weitsichtigkeit eher im Alter, da die Augenlinse an Elastizität verliert. Eine Besserung tritt selten auf, da sich der natürliche Alterungsprozess der Linse nicht umkehren lässt. Es kann jedoch vorkommen, dass eine bestehende Weitsichtigkeit durch die Alterssichtigkeit in gewissem Maße kompensiert wird, da die Weitsichtigkeit das Sehen in der Ferne verbessert und der Effekt der Presbyopie dies teilweise ausgleicht.
Unterschiede zwischen Weitsichtigkeit im jungen und älteren Alter
Im jungen Alter kann das Auge die Weitsichtigkeit oft problemlos ausgleichen, was zu einem beschwerdefreien Sehen führt. Im älteren Alter hingegen verliert das Auge zunehmend die Fähigkeit zur Akkommodation, was sowohl das Sehen in der Nähe als auch in der Ferne erschwert. Während Kinder und junge Erwachsene kaum Symptome haben, zeigt sich im höheren Alter oft eine deutliche Verschlechterung, vor allem beim Nahsehen.
Gibt es präventive Maßnahmen gegen Weitsichtigkeit?
Da Weitsichtigkeit in den meisten Fällen genetisch bedingt ist, lässt sich die Entwicklung dieser Fehlsichtigkeit nicht direkt durch Lebensgewohnheiten beeinflussen. Es gibt keine präventiven Maßnahmen, die die Verkürzung des Augapfels verhindern könnten. Was jedoch wichtig ist, ist eine frühe Diagnose und Korrektur, um Symptome wie Kopfschmerzen, Augenbelastung oder Schielen zu vermeiden.
Welche Rolle spielen Bildschirmarbeit und andere Umwelteinflüsse bei der Entwicklung von Weitsichtigkeit?
Bildschirmarbeit und andere Umwelteinflüsse spielen eine geringere Rolle bei der Entstehung von Weitsichtigkeit als bei Kurzsichtigkeit. Während intensives Arbeiten im Nahbereich (wie lange Bildschirmzeiten) das Risiko für Kurzsichtigkeit erhöhen kann, hat das weniger Einfluss auf die Entwicklung von Weitsichtigkeit, da diese primär durch den Bau des Auges verursacht wird.
Allerdings können Umwelteinflüsse, wie lange Naharbeit, auch bei Weitsichtigen zu Beschwerden führen. Menschen mit einer unentdeckten oder unzureichend korrigierten Weitsichtigkeit erleben oft Augenermüdung, besonders bei der Arbeit am Computer, Lesen oder anderen Aktivitäten im Nahbereich. Regelmäßige Pausen und gutes Licht können dabei helfen, die Belastung der Augen zu reduzieren, auch wenn diese Maßnahmen die Weitsichtigkeit selbst nicht verhindern oder verlangsamen.
Welche Maßnahmen kann man ergreifen, um das Sehvermögen zu schützen?
Um Ihr Sehvermögen zu schützen, können Sie einige einfache und effektive Maßnahmen in Ihren Alltag integrieren. Eine der besten Methoden ist, regelmäßig Pausen einzulegen. Nach etwa 50 Minuten am Bildschirm sollten Sie sich zehn Minuten Zeit nehmen, um aufzustehen, sich zu bewegen und Ihren Blick auf etwas in der Ferne zu richten. So geben Sie Ihren Augen die Chance, sich zu entspannen. Ein weiterer Tipp ist, Ihren Blick immer wieder zu wechseln. Statt ständig auf den Bildschirm zu starren, schauen Sie zwischendurch mal nach draußen oder auf etwas anderes in Ihrer Umgebung. Das hilft, die Augenmuskulatur zu entlasten.
Achten Sie auch darauf, dass Ihr Bildschirm in einer bequemen Position ist. Er sollte etwa 50 bis 70 cm von Ihren Augen entfernt und auf Augenhöhe sein, um Nacken- und Augenbelastungen zu verringern. Auch kleine Augenübungen, wie das Schließen der Augen für ein paar Sekunden oder das Rollen der Augen, können Ihnen helfen, sich zu entspannen. Gute Beleuchtung ist ebenfalls wichtig. Achten Sie darauf, dass Ihr Arbeitsplatz gut beleuchtet ist, damit Ihre Augen nicht überanstrengt werden.
Und vergessen Sie nicht, regelmäßig zum Augenarzt zu gehen. Wenn Sie Beschwerden haben, ist es wichtig, die Augen checken zu lassen. Eine passende Brille oder Kontaktlinsen können oft Wunder wirken. All diese Tipps helfen Ihnen, Ihr Sehvermögen zu schützen und die Belastungen durch Bildschirmarbeit zu reduzieren.
Welche Voraussetzungen gibt es für eine Augenlaserbehandlung bei Weitsichtigkeit?
Eine Laserbehandlung bei Weitsichtigkeit ist für Erwachsene zwischen 18 und 65 Jahren geeignet, deren Fehlsichtigkeit stabil ist. Die Behandlung bietet die größte Erfolgschance für Menschen mit einer Weitsichtigkeit bis etwa +3 Dioptrien. Patienten sollten auch über realistische Erwartungen an die Behandlung verfügen.
Welche Voruntersuchungen sind notwendig, um die Eignung für eine Laserbehandlung festzustellen?
Um festzustellen, ob Sie für eine Augenlaserbehandlung geeignet sind, sind verschiedene Voruntersuchungen notwendig. Diese schmerzlose Untersuchung findet in der Excimer Augenlaserklinik in Bratislava statt und dauert etwa zwei bis drei Stunden. Zu Beginn werden Ihre Augen berührungsfrei mit dem modernen Diagnosegerät SCHWIND SIRIUS untersucht. Dabei wird unter anderem nach möglichen Kontraindikationen wie Grauem oder Grünem Star geschaut, die gegen eine Laserbehandlung sprechen könnten. Ein wichtiger Teil der Voruntersuchung ist die genaue Vermessung Ihrer Hornhaut sowie die Bestimmung der Pupillengröße. Durch diese umfassende Analyse erhalten wir eine Vielzahl von Informationen über Ihre Augen, die uns helfen zu entscheiden, ob eine Laserkorrektur für Sie in Frage kommt und welche Methode die passende für Ihre Bedürfnisse ist.
Die inkludierten Untersuchungen umfassen unter anderem die Dioptriebestimmung mit einem Computer, eine dreidimensionale Analyse der Hornhaut, eine Analyse der Wellenfront der Hornhaut sowie eine Sehschärfenuntersuchung. Zudem wird der Augeninnendruck gemessen und der Pupillendurchmesser ermittelt. Auch Ultraschalluntersuchungen und die Untersuchung mit einer Spaltlampe gehören zu den notwendigen Tests.
Gibt es gesundheitliche Einschränkungen, die eine Laserbehandlung ausschließen?
Ja, es gibt einige gesundheitliche Einschränkungen, die eine Laserbehandlung ausschließen können. Wenn Sie an Augenerkrankungen wie Grauem oder Grünem Star leiden, ist eine Behandlung nicht möglich. Auch bestimmte systemische Erkrankungen, wie Rheuma oder Autoimmunerkrankungen, können ein Grund sein, warum Sie nicht behandelt werden können.
Zusätzlich spielt die Einnahme bestimmter Medikamente eine Rolle. Einige Medikamente können die Heilung der Hornhaut stören, weshalb Sie diese vorher absetzen sollten. Während der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie auf eine Laserbehandlung verzichten, um mögliche Risiken für Sie und Ihr Kind zu vermeiden.
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