Fast jeder Mensch hat irgendwann in seinem Leben mit Herpes zu kämpfen. Während die meisten von uns den Lippenherpes kennen, kann das Herpesvirus auch an anderen Körperstellen, einschließlich der Augen, auftreten. Augenherpes ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die verschiedene Formen annehmen kann und im schlimmsten Fall das Sehvermögen beeinträchtigen kann. Obwohl Augenherpes nicht heilbar ist, lässt sich die Erkrankung gut mittels Medikamenten und sogar Lasertherapie behandeln. Daher ist es wichtig, schnell zu handeln und einen Augenarzt aufzusuchen. Denn eine frühzeitige Diagnose und rasche Behandlung können die Symptome oft deutlich lindern und Langzeitfolgen verhindern. Zudem ist es für Betroffene wichtig, auf Hygiene zu achten, damit sich der Virus nicht weiter ausbreitet. Damit schützen Sie nicht nur sich selbst, sondern auch andere in Ihrem Umfeld.

Was ist Augenherpes?
Augenherpes, auch als okularer Herpes bekannt, ist eine Infektion des Auges, die durch das Herpes-simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) verursacht wird – dasselbe Virus, das auch Lippenherpes auslöst. Es betrifft in den meisten Fällen die Hornhaut des Auges und wird dann als Herpes-Keratitis bezeichnet.
HSV-1 wird in der Regel durch direkten Kontakt, etwa Küssen oder Teilen von Gegenständen wie Zahnbürsten, übertragen. Die meisten Menschen infizieren sich bereits in jungen Jahren mit dem Virus und bemerken oftmals keine Symptome. Sobald das Virus in den Körper gelangt, bleibt es ein Leben lang in den Nerven und kann inaktiv bleiben. Unter bestimmten Umständen, wie zum Beispiel Stress, Sonnenlicht, Fieber oder nach einer Operation, kann das Virus reaktiviert werden und Herpesbläschen am Mund oder Augenherpes verursachen.
Formen von Augenherpes
Epitheliale Herpes-Keratitis (oberflächlicher Augenherpes)
Die oberflächliche Form von Augenherpes ist die häufigste und betrifft die oberflächliche Schicht der Hornhaut. Bei dieser Art von Infektion kommt es oft zu Symptomen wie Rötung, Tränenfluss, Lichtempfindlichkeit und einem unangenehmen Fremdkörpergefühl im Auge. In den meisten Fällen können die Symptome mit einer antiviralen Behandlung und einer angemessenen Pflege schnell gemildert werden.
Stromale Herpes-Keratitis (tiefer Augenherpes)
Die tiefe Form von Augenherpes ist eine schwerwiegendere Variante, bei der das Virus tiefer in die Hornhaut eindringt. Diese tiefere Infektion kann zu Narbenbildung führen, die das Sehvermögen dauerhaft beeinträchtigen kann. Die Symptome sind oft intensiver und können starke Augenschmerzen und Sehprobleme umfassen. Eine frühe Diagnose und Behandlung sind wichtig, um bleibende Schäden zu vermeiden.
Herpes-bedingte Iritis (Irisentzündung durch Herpes)
In selteneren Fällen kann HSV-1 auch die Iris und das umliegende Gewebe im vorderen Teil des Auges befallen, was als Irisentzündung durch Herpes bezeichnet wird. Diese Form kann Entzündungen und starke Schmerzen verursachen sowie zu Sehproblemen führen. Daher ist eine sofortige Behandlung notwendig.
Herpes-Retinitis (Netzhautentzündung durch Herpes)
Eine noch seltenere, aber ernste Komplikation von Augenherpes ist die Netzhautentzündung durch Herpes. Hierbei befällt das Virus die Netzhaut des Auges und kann infolgedessen zu erheblichen Sehstörungen und im schlimmsten Fall sogar zur Erblindung führen. Die Herpes-Retinitis erfordert eine sofortige medizinische Intervention, um diese Komplikationen schnellstmöglich in den Griff zu bekommen und eine Erblindung zu vermeiden.
Auch wenn Augenherpes durch das Herpesvirus ausgelöst wird, das beim Lippenherpes ansteckend ist, wird der Virus nicht direkt durch Augenkontakt weitergegeben. Es ist jedoch wichtig, die Ausbreitung des Virus zu verhindern, indem man zum Beispiel bei einem aktiven Herpesausbruch am Mund keine Gegenstände wie Handtücher oder Besteck teilt. Ein geschwächtes Immunsystem kann ebenfalls die Reaktivierung des Virus begünstigen und das Risiko für einen Ausbruch von Augenherpes erhöhen.
Was sind die Symptome von Augenherpes?
Augenherpes zeigt sich durch eine Reihe von Symptomen, die meist eines, aber manchmal auch beide Augen betreffen können. Ein häufiges Anzeichen ist eine Entzündung der Hornhaut, die zu plötzlichen, starken Augenschmerzen führen kann. Viele Betroffene beschreiben ein Gefühl, als ob etwas im Auge wäre („Fremdkörpergefühl“), begleitet von Reizungen und Rötungen.
Zu den typischen Symptomen von Augenherpes gehören:
- Schwellungen um das Auge herum
- Übermäßiger Tränenfluss
- Starke Rötung des Auges
- Wiederkehrende Augenentzündungen
- Verschwommenes Sehen
- Fremdkörpergefühl
- Lichtempfindlichkeit
- Wässriger Ausfluss
- In schweren Fällen können kleine Geschwüre auf der Hornhaut entstehen
Können durch Augenherpes Sehprobleme auftreten?
Augenherpes kann zu Sehproblemen führen. Die Infektion betrifft in der Regel die Hornhaut des Auges, was zu Entzündungen, Narbenbildung und anderen Komplikationen führen kann. Eine häufige Folge ist verschwommenes Sehen, da eine Entzündung oder Schwellung der Hornhaut das Sehen beeinträchtigen und Bilder unscharf erscheinen lassen kann. Viele Betroffene empfinden auch eine erhöhte Lichtempfindlichkeit, was das Sehen unangenehm oder schmerzhaft macht. In schwereren Fällen, besonders wenn die Infektion nicht rechtzeitig behandelt wird, kann es sogar zu bleibenden Schäden an der Hornhaut kommen, die das Sehvermögen dauerhaft beeinträchtigen können. Zudem kann es durch Narbenbildung auf der Hornhaut dazu kommen, dass das Licht, das ins Auge fällt, gestört wird, was die Sicht weiter verschlechtert.
Ab wann muss ich bei Augenherpes zum Arzt?
Bei Verdacht auf Augenherpes sollte man so schnell wie möglich einen Augenarzt aufsuchen. Symptome wie plötzliche Augenschmerzen, Rötungen, verschwommenes Sehen, ein Fremdkörpergefühl oder eine erhöhte Lichtempfindlichkeit sollten nicht ignoriert werden, da Augenherpes unbehandelt ernsthafte Folgen haben kann. Wenn der Augenherpes nicht rechtzeitig behandelt wird, besteht das Risiko, dass sich die Infektion verschlimmert. Das kann zu Hornhautgeschwüren führen, bei denen sich die Hornhaut entzündet und kleine Wunden entstehen. Diese Geschwüre können Narben hinterlassen, was das Sehvermögen dauerhaft beeinträchtigen kann. In besonders schweren Fällen kann es zu einem erheblichen Verlust des Sehvermögens oder sogar zur Erblindung kommen.
Bedenken Sie auch: Augenherpes heilt nicht von alleine. Ohne medizinische Behandlung bleibt das Virus aktiv und kann den Zustand des Auges weiter verschlechtern.
Wie wird Augenherpes diagnostiziert?
Die Diagnose von Augenherpes im Excimer Augenlaser Zentrum erfolgt durch eine ausführliche augenärztliche Untersuchung. Zunächst stellt der Arzt Fragen zu Ihren Symptomen, möglichen Vorerkrankungen und Verletzungen, um erste Hinweise auf die Ursache der Beschwerden zu erhalten. Danach folgt eine genauere Untersuchung des Auges.
Im nächsten Schritt wird ein Hornhaut- und Bindehautabstrich gemacht, bei dem eine kleine Probe der Augenoberfläche entnommen und im Labor untersucht wird. Dadurch kann das Vorhandensein des Herpesvirus bestätigt werden. Eine weitere Methode ist die Fluoreszenzanfärbung: Hierbei wird eine spezielle fluoreszierende Flüssigkeit auf das Auge gegeben, um Schäden oder Defekte auf der Hornhaut sichtbar zu machen. Typische, baumartige Muster, sogenannte dendritische Figuren, können auf Herpes hindeuten.
Der Arzt verwendet auch ein Spaltlampenmikroskop, um das Auge unter starker Vergrößerung und mit gebündeltem Lichtstrahl zu betrachten. Dabei werden Veränderungen wie Endothelbeschläge sichtbar, die bei einer Herpesinfektion häufig auftreten. Eine Sensibilitätsprüfung der Hornhaut kann ebenfalls durchgeführt werden, bei der die Reaktionsfähigkeit der Hornhaut auf leichte Berührungen getestet wird. Herpes führt oft zu einer herabgesetzten Empfindlichkeit der Hornhaut.
In seltenen Fällen wird eine kleine Gewebeprobe von der Hornhaut oder Kammerwasser aus der vorderen Augenkammer entnommen, wenn die Diagnose nicht eindeutig ist. Diese speziellen Tests sind jedoch eher selten notwendig, da die anderen Untersuchungsmethoden in den meisten Fällen eine klare Diagnose ermöglichen.
Was kann man gegen Augenherpes tun?
Bei Augenherpes ist es wichtig, schnell zu handeln. In der Regel verschreibt der Arzt antivirale Medikamente, die als Augentropfen, Salben oder Tabletten kommen. Diese helfen dabei, die Infektion zu kontrollieren. Zusätzlich können einige einfache Maßnahmen viel bewirken: Achten Sie darauf, Ihre Augen zu schonen, indem Sie zum Beispiel die Bildschirmzeit reduzieren und direktes Sonnenlicht meiden. Gute Hygiene ist ebenfalls entscheidend – waschen Sie regelmäßig Ihre Hände und verwenden Sie persönliche Handtücher, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern. Stress kann einen Ausbruch fördern, daher sind Entspannungsübungen eine gute Idee. In bestimmten Fällen kann auch eine Lasertherapie in Erwägung gezogen werden, um die betroffenen Zellen zu behandeln und die Heilung zu unterstützen.
Welche Medikamente sind bei der Behandlung von Augenherpes wirksam?
Meistens werden antivirale Medikamente verschrieben, die das Herpes-simplex-Virus bekämpfen und die Symptome lindern. Diese können als Augentropfen, Salben oder Tabletten verabreicht werden. Häufig verwendete Medikamente sind Trifluridin-Augentropfen, die das Virus direkt auf der Hornhaut bekämpfen sowie das Ganciclovir-Augengel. Vidarabin-Salbe hemmt das Viruswachstum und wird lokal angewendet. Zusätzlich kann Aciclovir als Tablette verabreicht werden, um das Virus im Körper zu bekämpfen und zukünftigen Ausbrüchen vorzubeugen.
Welche Salben helfen bei Augenherpes?
Bei der Behandlung von Augenherpes sind mehrere Salben wirksam. Vidarabin-Salbe wird lokal auf die betroffene Stelle aufgetragen und hilft, das Wachstum des Virus zu hemmen. Eine der bekanntesten antiviralen Salben ist die Aciclovir-Salbe, die direkt auf das Auge aufgebracht wird. Zudem gibt es die Salbe Trifluorthymidin (TFT), die speziell für die Behandlung von Augenherpes entwickelt wurde.
Um die Infektion vollständig zu heilen und das Risiko von Langzeitkomplikationen zu minimieren, ist es wichtig, diese Salben über den vom Arzt festgelegten Zeitraum regelmäßig anzuwenden. Während rezeptfreie Augensalben vorübergehende Linderung bieten können, ersetzen sie nicht die antivirale Therapie, die immer von einem Arzt verschrieben werden sollte.
Kann ein Laser bei Augenherpes helfen?
Die Lasertherapie im Excimer Augenlaser Zentrum kann eine wertvolle Ergänzung zur Behandlung von Augenherpes sein, insbesondere wenn sie in Kombination mit antiviralen Medikamenten eingesetzt wird. Mit Methoden wie dem Excimer-Laser und der Photodynamischen Therapie können nicht nur die Symptome gelindert, sondern auch die Wahrscheinlichkeit von Rezidiven verringert werden.
Excimer-Lasertherapie
Eine der gängigsten Methoden ist die Excimer-Lasertherapie. Der Excimer-Laser ist ein hochpräzises Gerät, das in der refraktiven Chirurgie weit verbreitet ist. Bei der Behandlung von Augenherpes wird dieser Laser eingesetzt, um infizierte Zellen direkt anzugreifen und zu zerstören. Der präzise Laserstrahl zielt auf die geschädigten Bereiche der Hornhaut ab und entfernt das Narbengewebe, was die Heilung der Hornhaut unterstützt. Durch diese gezielte Abtragung kann die Augenoberfläche schneller regenerieren, was zu einer schnelleren Linderung der Symptome und einer verbesserten Sehfähigkeit führt.
Photodynamische Therapie (PDT)
Eine weitere vielversprechende Option zur Behandlung von Augenherpes ist die Photodynamische Therapie (PDT). Hierbei kommt eine spezielle Lichtquelle zum Einsatz, die in Kombination mit einem Medikament wirkt, das die infizierten Zellen sensibilisiert. Zunächst wird das Medikament verabreicht, das die Zellen des infizierten Gewebes empfindlich gegenüber Licht macht. Nach einer gewissen Zeit wird die Lichtquelle aktiviert, die das sensibilisierte Gewebe gezielt angreift und die infizierten Zellen zerstört. Diese Methode hat sich als sicher und wirksam erwiesen und kann nicht nur die Symptome von Augenherpes reduzieren, sondern auch die Wahrscheinlichkeit eines Wiederauflebens des Virus minimieren.
Die Sicherheit der Patienten steht während der gesamten Behandlung an erster Stelle. Vor der Laserbehandlung werden in der Excimer Laserklinik in Bratislava Ihre Augen gründlich untersucht. Dadurch kann der Arzt sicherstellen, dass der Patient für diese Art von Therapie geeignet ist. Nach der Behandlung sind Nachsorgeuntersuchungen wichtig. Der Arzt kontrolliert dabei den Heilungsprozess und achtet auf Anzeichen von Komplikationen.
Wie lange dauert die Heilung von Augenherpes?
In der Regel dauert es etwa sieben bis zehn Tage, bis der Herpes abgeheilt ist. In schwereren Fällen kann es jedoch auch etwas länger dauern, bis die Symptome ganz verschwunden sind. Um die Heilung zu unterstützen, sollten Sie die betroffenen Stellen nicht berühren und auf eine gute Handhygiene achten. So verhindern Sie, dass sich die Infektion ausbreitet. Zudem ist es wichtig, sich an die Anweisungen Ihres Augenarztes zu halten und den Kontakt zu anderen Menschen zu minimieren, um diese nicht anzustecken.
Welche Rolle spielen Stress und ein geschwächtes Immunsystem bei Augenherpes?
Stress und ein schwaches Immunsystem können tatsächlich einen großen Einfluss auf die Entstehung von Augenherpes haben. Wenn wir gestresst sind, hat unser Körper oft Schwierigkeiten, Infektionen abzuwehren. Stress kann dazu führen, dass das Herpes-simplex-Virus, das sich in unserem Körper versteckt, wieder aktiv wird. Ein geschwächtes Immunsystem erhöht ebenfalls das Risiko für einen Ausbruch. Wenn Ihr Immunsystem durch Krankheiten, Medikamente oder andere Faktoren geschwächt ist, kann das Virus leichter zuschlagen. Menschen, die regelmäßig unter Stress stehen oder deren Immunsystem geschwächt ist, haben oft häufiger mit Augenherpes zu kämpfen.
Entspannungstechniken wie Meditation, Sport oder einfach Zeit für sich selbst können helfen, Stress abzubauen. Eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf stärken Ihr Immunsystem und machen Sie weniger anfällig für Infektionen. Ein gesunder Lebensstil ist also ein wichtiger Schritt, um sowohl Stress zu reduzieren als auch das Immunsystem zu unterstützen.
Welche Komplikationen können bei Augenherpes auftreten?
Augenherpes kann einige ernsthafte Komplikationen mit sich bringen. Da das Virus nie ganz aus dem Körper verschwindet, bleibt die Gefahr von Rückfällen stets bestehen. Bei der häufigsten Form, der Keratitis dendritica, können sich immer wieder Entzündungen der Hornhaut entwickeln. Diese wiederholten Entzündungen können zu Narbenbildung führen, was das Sehvermögen beeinträchtigen kann. In schweren Fällen kann ein metapherisches Ulkus entstehen, also ein tiefgehender Defekt der Hornhaut, der sich oft nur schwer heilen lässt.
Bei der Keratitis disciformis kann es sogar noch komplizierter werden. Hier greift die Entzündung auch die tieferen Bereiche des Auges an, was zu Veränderungen in den Kammerwinkeln führen kann. Diese Veränderungen können ein Sekundärglaukom verursachen, eine Form von erhöhtem Augeninnendruck, die die Nerven schädigen und zu Gesichtsfeldausfällen führen kann.
Ist Augenherpes heilbar oder kommt es wieder?
Leider ist Augenherpes nicht heilbar. Das Virus bleibt im Körper und kann jederzeit wieder aktiv werden. Bei Menschen, die einmal an Augenherpes erkrankt sind, besteht also das Risiko, dass die Infektion erneut auftritt. Das Risiko eines Rückfalls besteht, vor allem wenn bestimmte Auslöser wie Stress, Erkältungen oder ein geschwächtes Immunsystem auftreten. Auch übermäßige Sonneneinstrahlung oder Augenverletzungen können einen Ausbruch begünstigen. Glücklicherweise lässt sich Augenherpes jedoch gut behandeln und in gewisser Weise auch vorbeugen. Um die Wahrscheinlichkeit eines erneuten Ausbruchs zu verringern, ist es wichtig, auf die eigene Gesundheit zu achten. Ein starkes Immunsystem kann dazu beitragen, das Virus in Schach zu halten. Außerdem sollten Menschen, die bereits an Augenherpes gelitten haben,
den Kontakt mit infizierten Personen vermeiden und sich regelmäßig die Hände waschen. Bei den kleinsten Anzeichen einer erneuten Infektion sollte man umgehend einen Augenarzt aufsuchen.
Was kann man selbst tun, um Augenherpes zu lindern?
Es gibt keine wirksamen Hausmittel gegen Augenherpes. Allerdings gibt es einige einfache Maßnahmen, die Sie unterstützend zur medikamentösen Therapie ergreifen können. Zunächst sollten Sie versuchen, die Augen zu schonen. Das bedeutet, dass Sie Bildschirmarbeit reduzieren und sich regelmäßig Pausen gönnen sollten, um die Augen zu entlasten. Es ist auch wichtig, direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Tragen Sie eine Sonnenbrille, wenn Sie nach draußen gehen, um Ihre Augen vor UV-Strahlen zu schützen. Zudem sollten Sie Stresssituationen meiden und Zeit für Entspannungsübungen einplanen, da Stress einen Ausbruch des Virus begünstigen kann.
Auch Hygiene spielt eine wesentliche Rolle bei der Verbreitung des Virus. Achten Sie darauf, häufig die Hände zu waschen und Waschlappen sowie Handtücher regelmäßig bei hohen Temperaturen zu reinigen, um das Virus abzutöten. Idealerweise verwenden Sie auch einen Hygienespüler.
Wie schützt man sich vor einer Übertragung von Augenherpes?
Um sich vor der Übertragung von Augenherpes zu schützen, sind einige einfache, aber effektive Hygienemaßnahmen wichtig. Zunächst sollten Sie darauf achten, Ihre Hände regelmäßig und gründlich zu waschen, besonders nach dem Kontakt mit Ihren Augen. Das hilft, die Viren zu entfernen und eine Übertragung auf andere Körperstellen oder Personen zu verhindern.
Vermeiden Sie es, den gleichen Waschlappen oder das gleiche Handtuch mit anderen Personen zu teilen. Jedes Familienmitglied sollte sein eigenes Handtuch nutzen. Das ist besonders wichtig in Haushalten mit Neugeborenen und kleinen Kindern, da Herpes bei Babys zu ernsthaften gesundheitlichen Folgen haben kann. Versuchen Sie, die Oberflächen, die Sie häufig berühren, so gut wie möglich zu desinfizieren. Wenn Sie draußen unterwegs sind, halten Sie Abstand zu Türklinken und anderen häufig berührten Flächen.
Bedenken Sie auch, dass Augenherpes ansteckend sein kann, besonders wenn es zu direkten Berührungen mit den Augen kommt oder wenn die Symptome wie Bläschen sichtbar sind. Daher sollten Sie engen Kontakt mit anderen Personen, besonders in Zeiten eines Ausbruchs, möglichst vermeiden. Wenn Sie an Augenherpes leiden, sollten Sie bei engen Begegnungen, wie Umarmungen oder Küssen, besonders vorsichtig sein, um eine Übertragung zu verhindern.
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